Samstag, 6. April 2013

Seelentanz

Ich mache, was ich will,
vom Mai bis zum April,
das Leben ist so reich und bunt gedeckt.
Ich pfeife auf den Drill,
und stehe niemals still,
das hätte Gott auch sicher nicht bezweckt.

Ich tanze durch den Tag.
Ich leb, wie ich es mag.
Und das Gerede ist mir einerlei.
Was auf der Seele lag,
verfliegt mit einem Schlag.
Ich fühle mich so unwahrscheinlich frei.

Ich lache und ich sing,
ich hüpfe und ich spring,
und freu mich wie ein unbeschwertes Kind.
Woran die Trauer hing -
es floh mir und verging.
Wie schön doch diese hellen Stunden sind.

Ich spüre den Genuss
und fließe mit dem Fluss,
und endlich ist da keine Strömung mehr.
Ich komme zu dem Schluss,
dass Dunkelheit sein muss,
dann schätzt man ja die Sonne ach so sehr ...


(c) Bettina Lichtner

1 Kommentar:

Teresa hat gesagt…

das klingt toll,
so lockke rund leicht,
beim Lesen war es mir, als hätte es ein Engel mir in Ohr geflüstert ^^

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